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Go Far, Grow Fast – Wie deutsche Startups erfolgreich expandieren

Startups gibt es viele. Die Zahl der Neugründungen in Deutschland lag, je nach Definition, 2017 bei 60.000[1]. Die meisten Startups planen, auch international zu expandieren – und das nicht nur innerhalb der EU (95%), sondern auch darüber hinaus. Mit knapp 39% ist Nordamerika hier das am häufigsten genannte Ziel, gefolgt von Asien mit ca. 25%[2].

Durch die Globalisierung wird es auch für Startups hierzulande immer wichtiger, früh global zu planen. Keine leichte Übung. Territoriale und kulturelle Grenzen verschwimmen und dennoch gilt: andere Länder, andere Sitten. So gibt es nicht nur Vorurteile über die deutsche Pünktlichkeit und Handtücher auf Hotelliegen, sondern auch in Bezug auf deutsche Firmen. Ram Srinivasan, Venture Catalyst und Mentor beim German Accelerator, bringt es auf den Punkt: „Deutsche Unternehmen sind großartig in Sachen Innovation, aber wenn es an die Skalierung geht, wird es schwierig.”

Wie aber kann die internationale Expansion gelingen?

Der größte Fehler: Das Thema auf die leichte Schulter nehmen. Gerade „First Mover” vergessen oft die Konkurrenz. Im globalen Wettbewerb ist es jedoch wichtig, schnell Fuß zu fassen und rasch Marktanteile zu gewinnen. Die neuen Kunden an sich zu binden ist dann die Königsklasse. Dass dies durch die Digitalisierung und die daraus resultierende Angebotsvielfalt immer schwieriger wird, ist klar. Eine gute Nachricht für die Startups gibt es dennoch: Nichts ist unmöglich!

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Der effizienteste Weg in neue Märkte führt über den richtigen Partner. Das spart Zeit und Ressourcen, und ermöglicht es, direkt durchzustarten. Der German Accelerator unterstützt an den Hotspots New York, Silicon Valley, Boston und Singapur deutsche Startups bei der Skalierung. Das Team, bestehend aus erfolgreichen Entrepreneuren, Mentoren und Fachexperten, begleitet ausgewählte Firmen mit lokalem Know-how, Trainings und Workshops sowie Coaching- und Beratungsangeboten. Teilnehmer erhalten neben kostenfreien Büroräumen auch Zugang zu einem globalen Netzwerk aus Partnern, Kunden und Investoren. Unterstützt wird das Programm vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), das die Förderung von Startups als direkte Investition in Innovation, neue Arbeitsplätze und wirtschaftliches Wachstum sieht. Die Programme des German Accelerator sind kostenfrei.

Pia Frey, Co-Founder von Opinary und Teilnehmer am New York Programm 2017, fasst ihre Erfahrungen zusammen: „Der German Accelerator war eine riesige Stütze für unseren Start in den US-Markt: ein super Team mit phantastischem Netzwerk, Support und viel Erfahrung. Das Rundum-Sorglos-Paket für eine US-Expansion!”

Während etwa 90% aller Startups scheitern[3], liegt die Überlebensrate bei den Programmteilnehmern des German Accelerator bei 91%[4]. Seit 2012 haben knapp 230 Startups eines der Programme erfolgreich durchlaufen und bisher mehr als US$ 2,5 Mrd. an Finanzierung erhalten[4]. Mit Celonis aus München und N26 aus Berlin sind auch zwei deutsche Unicorns unter den Alumni des German Accelerator.

„Die Betreuung durch das German Accelerator Team und deren Netzwerk sind für unseren Launch hier in den USA im wahrsten Sinne des Wortes ein echter ‘Beschleuniger’”, bestätigt Madjid Salimi, Co-Founder and Co-CEO von AMBOSS, Teilnehmer des New York Programms 2017.

Der Name German Accelerator ist für deutsche Startups mit Expansionsplänen also ganz klar Programm.

1 KfW-Start-Up-Report 2018
2 Deutscher Startup Monitor 2018
3 Manager Magazin
4 Umfrage unter German Accelerator Alumni 2018

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